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Am 19.November 16.00 in Seeg
Wiederholung des Programms vom 09.April 2017 :  Requiem von Fauré

 

Am Palmsonntag, 9. April 2017 um 17:00 Uhr sangen wir in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Kempten-St.Mang das Requiem von Gabriel Fauré in der Fassung für Orgelbegleitung und sein Cantique de Jean Racine.

Solisten waren Andrea Jörg - Sopran, Johannes Unsinn - Bariton, Hans Augart - Orgel, Leitung - Walter Dolak.

Gabriel Fauré war Schüler von Camille Saint-Saens und Chorleiter und Organist an der Kirche La Madeleine in Paris. Dort wurde auch am 16. Januar 1888 sein Requiem zum ersten Male aufgeführt.

Anders als Verdi und Berlioz verzichtet Fauré ganz bewusst auf große Orchestrierung und Chorbesetzung, Sein Requiem ist eher kammermusikalisch konzipiert, es wurde geschrieben für einen kleinen Chor und Orgel sowie kleines Orchester. Fauré verzichtet in seiner Komposition auf die musikalische Darstellung des himmlischen Strafgerichtes und der Androhung der Höllenqualen.

Sein Bild vom Jenseits ist eine friedvolle und angenehme Vision, ein Himmel, der allen Fegfeuerschrecken verloren hat. Er schreibt selbst: „So sehe ich den Tod: als eine freudvolle Erlösung, eine Erwartung von Glückseligkeit jenseits des Grabes, nicht als eine schmerzvolle Erfahrung.“

Ergänzt wurde das Programm durch zwei Biblische Lieder für Bariton und Orgel von Antonin Dvorcak und eine Orgelimprovisation mit Walter Dolak.

Lesen Sie dazu den Artikel in der Allgäuer Zeitung, der am 11.04.2017 im Regionalteil Kempten erschienen ist.